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Brief aus Kathmandu
Rundschreiben der Edition Kathmandu · Nr. 1 · Vormonsun 2009
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1 Gemüseverkäuferinnen an der Fernstraße. (coe)
Liebe Leser: Namaste.

Die Nullnummer des Briefs hat erfreuliche Reaktionen ausgelöst. Dank allen Lesern, die uns ihre Meinung mitgeteilt oder das Rundschreiben weiterempfohlen haben!
 Diesmal erinnern wir an den jüngst verstorbenen Schriftsteller Ramesh Bikal. Zwei seiner Kurzgeschichten erscheinen jetzt bei uns in einem Auswahlband mit Klassikern der nepalischen Moderne. Eine Leseprobe finden Sie hier vorab.
 Zwei weitere, schon länger angekündigte Bücher wollen wir um die Jahresmitte ausliefern. Aus Vergeßt Kathmandu von Manjushree Thapa haben wir bereits einen Auszug gebracht. Samrat Upadhyays Roman Der Liebesguru liegt nun ebenfalls auf deutsch vor. Meine Werkstattnotizen geben Einblick in die Geschichte – und ins stille, aber dramatische Schaffen des Übersetzers.
 Auf Lesernachfrage hin der ausdrückliche Hinweis: Unsere Bücher können und sollen Sie direkt bei uns bestellen. Bisher lieferbar sind der Roman Geheime Wahlen von Manjushree Thapa und die hochinformative Nepalkunde von Wolf Donner. Bitte greifen Sie zu!

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen Ihr

Yas Pali

Nachruf
Ramesh Bikal, der große Volksschriftsteller

Leseprobe
Das Lied der New Road
von Ramesh Bikal


Werkstattnotizen
Zwei Wochen Liebe

Photographien

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Philipp P. Thapa, Verleger
philipp@edition-kathmandu.de

PS: Wenn Sie frühzeitig von nepalbezogenen Veranstaltungen, Fernsehsendungen usw. erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen das detaillierte Rundschreiben von Nepal-Dia.de.
Mehr lesen?
Bücher bestellen!
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Nachruf
Ramesh Bikal, der große Volksschriftsteller
Die nepalische Presse sprach vom »Ende einer Ära«: Am 17. Dezember 2008 verstarb der große Volksschriftsteller Ramesh Bikal 81jährig in Kathmandu.
 Bikal war vor allem für seine Kurzgeschichten und Kinderbücher berühmt, schrieb jedoch auch Romane, Theaterstücke, Gedichte, Reiseberichte, Essays und eine Autobiographie – insgesamt etwa zwei Dutzend Bücher. Gleich für seine erste Sammlung von Erzählungen, Nayan Sadak-ko Git (Das Lied der New Road), erhielt er 1960/61 Nepals großen Literaturpreis, den Madan Puraskar.
 Bikals literarische Laufbahn begann, als Nepals zehnjähriger Erstversuch mit der Demokratie scheiterte: Im Jahr 1962 führte König Mahendra das starre, parteilose Panchayat-System ein, das erst 1990 fiel. Als Jugendlicher war Bikal zwischen 1940 und 1952, am Ende der Rana-Herrschaft, mehrfach wegen kritischer Äußerungen inhaftiert worden. Das Panchayat duldete ihn. Er erhielt viele weitere Preise und war fünf Jahre lang Mitglied der Königlichen Akademie.
 Manjushree Thapa, die eine Auswahl von Bikals Kurzgeschichten ins Englische übertragen hat (A Leaf in a Begging Bowl, 2000), beschreibt sein Werk als eine Mischung aus marxistischer Ästhetik und hinduistischer Ethik. Den Erzähler Bikal interessieren aber nicht abstrakte Kategorien, sondern die Lebenswirklichkeit der Menschen am unteren Rand der Gesellschaft. Kaum ein anderer nepalischer Schriftsteller hat das harte Landleben oder das Milieu der Ärmsten in den Straßen von Kathmandu so eindringlich dargestellt. Nicht nur der tägliche Überlebenskampf, auch ihre Unfähigkeit, die eigenen Probleme durch Einsicht zu lösen, halten seine Hauptfiguren in ihrer Not gefangen und setzen sie in eine dramatische, oft ironische Spannung zu ihrer Umwelt.
 Geboren wurde Bikal, der mit bürgerlichem Namen Rameshwar Sharma Chalise hieß, 1927 in Arubari Gokarna, einem Dorf im Kathmandu-Tal, nordöstlich der Hauptstadt. Nach dem Tod der Mutter zog er mit seinem Vater, einem Beamten, von Posten zu Posten durch verschiedene Landesteile. Daher schloß er erst mit 26 Jahren die Schule ab. Bikal studierte Erziehungswissenschaften und arbeitete lange im staatlichen Bildungswesen, bevor er sich nach der Pensionierung ganz dem Schreiben widmete.
 Seitdem haben sich Generationen nepalischer Autoren von Ramesh Bikals lebensnahen Themen und seiner unprätentiösen Sprache beeinflussen lassen. Was wichtiger ist: Generationen von Nepalern aus allen Bevölkerungsschichten, sofern sie nur lesen konnten, haben Bikals Geschichten verschlungen; und das werden sie noch lange tun. (gs)
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Leseprobe
Das Lied der New Road
— Ramesh Bikal

Immer wieder einmal ging jemand an ihm vorbei, der Zigarettenduft verbreitete. Plötzlich bekam er große Lust zu rauchen; Wasser lief ihm im Mund zusammen. Er löste den dritten Knoten seines Hüfttuchs, holte zwei Paisa heraus und streckte sie Sani hin: »Da, da, schau mal, schau, ist das hier ein Zweipaisastück oder fünf Paisa?«
 Sani nahm ihm das Geld aus der Hand. »Zwei Paisa«, sagte sie.
 »Geh, geh, bitt den alten Krämer um eine Zigarette, na los!«
 Sani stand auf und ging. Gleichzeitig verrieten dem Blinden seine feine Nase und scharfen Ohren, daß ein paar Leute vor ihm standen. Sofort streckten sich seine langgeübten Hände aus, und sofort drang aus seinem Mund der altvertraute Ruf: »Auf allen Wegen Gottes Segen! Möge der Dienstag …!«
 »So, du Trottel!« Eine grobe, harte Stimme unterbrach den endlosen, gleichförmigen Fluß seines Lieds und drang ihm durch Ohren ins Mark: »Bettler sollen in den kleinen Gassen sitzen!«
 »Warum das, Saheb?« fragte der Blinde verdutzt und bekam Angst.
 »Na warum, weil hier auf der Hauptstraße was nicht für Leute unterwegs sind.«
 »Saheb, das ist schon seit zwölf Jahren mein Platz hier. Bis heute …«, widersprach der Blinde erstaunt.
 »Tu nicht so schlau und schrei, sondern steh zackzack auf und hau ab!« Die Stimme des Mannes klang bedrohlich.
 In diesem Moment kam Sani mit einer brennenden Zigarette zurück und gab sie dem Blinden. Er nahm einen Zug und blies Rauch in die Luft und begann mit weit in den Nacken zurückgelegtem Kopf, sich allerhand Gedanken zu machen. Er hörte, wie sich das Geräusch der Schuhsohlen entfernte. Er zog erneut an der Zigarette, blies den Rauch aus und mußte bellend husten. Er drehte den Kopf und fragte mit hustenerstickter Stimme: »Wer war denn das, Sani?«
 »Polizei«, riet sie kurz und heiter.
 »Ist der neu?«, argwöhnte er.
 »Wer weiß, wirken wie auswärtig tut er ja«, sagte Sani.
 »Hmm«, brummte der Blinde. Eine Weile ließ er das Gesicht hängen und dachte nach; dann schüttelte er begreifend den Kopf: »Deshalb also … deshalb …!«
 »Saheb!«, rief er einem vornehmen Herrn zu, der gerade an ihm vorüberging.
 »Was ist?« Das Geräusch der Schuhsohlen hielt inne.
 »Kommen heute vielleicht irgendwelche auswärtigen Leute hierher?«
 »Ja, aus Indien, Lanka, Amerika, es kommen Leute von überall.« Das Geräusch der Schuhsohlen setzte wieder ein.
 »Eh, darum also, darum also«, murmelte der Blinde. Er hörte es sofort, als sich wieder Schuhschritte näherten. Kaum daß sie stehenblieben, erfüllte dröhnend die grobe Stimme des Polizisten die Luft. »Dieser Trottel ist ja immer noch nicht aufgestanden! Paß bloß auf, wir werden noch deine Lumpen wegschmeißen müssen!«
 Sein Platz war für den Blinden sein Ein und Alles, als habe er ihn gepachtet, hatte er doch zehn, zwölf Jahre seines Lebens hier verbracht! »Nein, Saheb, ich … ich bin doch …«, setzte er an.
 »Ja, ja, ich weiß schon. Aber heute ist es nicht wie sonst, Trottel …« Während der der Polizist redete, wurde seine Stimme immer sanfter. Daraus zog der Blinde, geschult durch seine Erfahrung als Blinder, sofort den Schluß, daß der Polizist Sani zugezwinkert hatte. In seinem Schädel begann es zu kochen. Aber das war kein günstiger Moment, und so schluckte er seinen Zorn hinunter. Er hielt dem Polizisten die Fünfpaisamünze hin, die er gerade erst erbettelt hatte. »Saheb, möchtet Ihr vielleicht eine rauchen?«
 »Schon gut, schon gut.« Die Stimme des Polizisten hatte sich verändert. »Setz dich irgendwo unauffällig in die Ecke, Jammerlappen, jetzt kommt gleich der hohe Besuch, du machst mir hier sonst Schande.«
 Und dann entfernten sich seine Schuhschritte allmählich wieder.
 »Sani!«, rief der Blinde mit geschwächter Stimme, während er seine Lumpen aufsammelte.
 »Was ist los, was suchst du?«, fragte Sani.
 »Meinen Stock! Schau mal nach, na schau, wo er hin ist.« Mit beiden Händen tastete er um sich herum. »Wenn wir jetzt nicht ein bißchen woanders hingehen, lassen die uns nicht in Ruhe.«
 Sani hob den Stock auf, der ein wenig abseits zu liegen gekommen war, und gab ihn dem Blinden. Er stand auf, legte ihr eine Hand auf die Schulter, und sie gingen los. »Deine Bluse und dein Sari – wie alt sind die eigentlich, Sani?«
 »Zwei Jahre, wieso denn?« Die plötzliche Frage nach ihren Kleidern überraschte sie.
 »Zwei Jahre, das ist ganz schön alt … Na los, na los, geh, laß uns eine unauffällige Ecke zum Hinsetzen suchen.«
 Sani führte den Blinden seitlich von der Hauptstraße weg. Hinter ihnen raste ein Jeep mit einem Megaphon vorbei, aus dem es wild und unverständlich plärrte: »Demokratie … Bürger … befreundete Länder … Gäste … willkommenheißen … mit offenen Herzen …«, und so weiter in einem fort. Die Lautsprecherstimme schallte allmählich aus immer weiterer Entfernung heran, bis sie nicht mehr zu hören war.
 »Was ist los, Sani?« fragte der Blinde, zuerst an Sani gewandt. Dann drehte er sich zu einem Ladenbesitzer um und fragte: »Was ist los, Krämer-ji?«
 »Die sagen, du sollst deine Frau zum Frauenverband schicken, damit sie eine Rede hält«, sagte der Krämer. »Eine Rede auf die Demokratie.« Plötzlich wurde alles um sie herum von Gelächter überschwemmt.
 »Ja, Demorkatie«, murmelte der Blinde. »Wie lang ist das jetzt her, daß es Demorkatie gibt? … Viele Jahre schon, viele Jahre . . .« Und dann ertönte, dem modernen Lied der New Road anverwandelt, wieder sein altvertrautes, endloses Lied:
 »Auf allen Wegen Gottes Segen!
 Möge der Dienstag unter einem guten Stern stehen!
 Mutter Gujekali,
 Mütter Dakhinkali, Bajrajogini!
 Mutter Manakamana, behütet uns!
 Auf allen Wegen Gottes Segen!« (Ü: P. Vonessen)

Dieser Auszug ist einem Band mit dreizehn nepalischen Kurzgeschichten entnommen, den Peter Vonessen und Hildegard Fischer dieses Jahr in der Edition Kathmandu herausgeben. Der Titel des Bandes steht noch nicht endgültig fest. 
Vorschau
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2 New Road – aber in Pokhara, nicht in Kathmandu. In der Mitte der nach ihm benannten Kreuzung die Statue des demokratischen Vorkämpfers BP Koirala. (coe)
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Werkstattnotizen
Zwei Wochen Liebe
Vormonsun 2007 — Ich muß zugeben, daß mein verlegerisches Interesse an Samrat Upadhyays Roman The Guru of Love anfangs vorwiegend strategischer Natur ist. Das ist heißer Stoff, der ans Herz geht, denke ich, das liest sich so weg, und dann der üble Titel – mit dem Buch kriegen wir vielleicht auch mal die Käufer dran, die nur auf die harten Schüsselreize anspringen.
 Ins Herz schließen aber kann ich das Buch nicht. Zum einen ist mein Herz belegt – ich habe gerade stolz die Übersetzung von Manjushree Thapas Geheime Wahlen vollendet, die mich über Jahre begleitet und überhaupt erst zur Verlagsgründung verführt hat. Zum anderen habe ich Vorbehalte gegen Samrats Art zu schreiben. Typisch amerikanisches creative writing, denke ich, glib, hocheffizient und wie aus der Form gestürzt. Geheime Wahlen ist ein Textkonvolut, das sehr leicht hätte scheitern können; gerade daß Manjushrees Roman in seiner ganzen verwickelten Naturwüchsigkeit trotzdem glückt, macht ihn großartig. Bei Samrat hingegen mögen die Figuren von einer Krise in die andere stolpern, der Text strahlt immer volle Souveränität aus: Keine Angst, guys, ich weiß, was ich tue. Sympathisch ist mir das nicht. Vielleicht bin ich neidisch.

Nachmonsun 2008 — Als das Goethe-Institut Chicago, wie vor Monaten verabredet, noch einmal nachfragt, ob ich für Samrats dortige Lesung zehn Seiten zur Verfügung stellen könnte, bin ich mit der Übersetzung noch kein Stück vorangekommen. Ein Jahr zuvor habe ich meine Entwicklungshelferstelle in Nepal aufgegeben. Anschließend hat sich bei einem Weihnachtsbesuch in Deutschland eine befristete Uni-Stelle ergeben, und aus dem Weihnachtsbesuch wurde ein Dreivierteljahr. Jetzt wohne ich mit meiner Familie in Pokhara. Die Umzüge haben Kraft gekostet; die halbe Stelle verlangte mehr als ganzen Einsatz; jetzt bemühe ich mich mehrgleisig um ein neues Einkommen. Mit dem Verlag ist ja noch nicht ernsthaft Geld zu verdienen. Als ich die zehn Seiten fertigmache, bestätigt sich mein Eindruck, daß Samrat leichter zu übersetzen ist als Manjushree. Dann bleibt die Sache wieder liegen.

Spätwinter 2009 — Als die Veröffentlichungsfrist laut Lizenzvertrag schon fast abgelaufen ist, stelle ich mir ein Tagespensum von zehn Seiten, um die Rohübersetzung in einem Monat abzuschließen. Nach zwei Tagen merke ich, daß ich immer schon mittags fertig bin und es schwierig ist, mich dann wieder auf die Doktorarbeit und alles andere zu konzentrieren. Ich verdopple mein Tagespensum.
 Das tut gut. Denn Übersetzen beruhigt. Es bietet ein klares, erreichbares Ziel und fortlaufend kleine Erfolgserlebnisse. Es bindet die Gedanken. Es läßt die Zeit vergessen.
 Ich versinke zwei Wochen lang in die Geschichte des Mathematiklehrers Ramchandra, der sich in eine Beziehung mit seiner armen Nachhilfeschülerin verstrickt, während das Land auf die Revolution von 1990 zutreibt. Mein Urteil über Samrats Schreibkunst hat sich schon länger zu wandeln begonnen. Jetzt da ich den Text Wort für Wort durcharbeite, wächst meine Hochachtung mit jedem Detail, das ich entdecke. Da ist zum Beispiel das Affen-Motiv, vom Schimpfwort »Mathe-Affe« bis zu der animalischen Szene im Wald bei Pashupatinath. Da ist der ikonisch ausgefeilte Höhepunkt zwischen Ramchandra und seiner Frau; gepackt von Poesie, nehme ich mir hier eine kleine Freiheit und übersetze breeze als ›Nachtwind‹. Vor allem im letzten Drittel des Buches muß ich feststellen, daß ich die Verflechtungen mit den historischen Ereignissen zuvor großenteils überlesen habe, weil ich zu ungeduldig auf die Fortsetzung der Beziehungsgeschichte wartete. Ich bewundere die ruhige Konsequenz, mit der der Erzähler seinen Ramchandra immer tiefer in die Krise führt.
 Am letzten Tag übersetze ich vierzig Seiten. Bis zum Mittag hatte ich schon zwanzig hinter mir, und dann lockte die Aussicht, mich abends zu recht mit Bratwürstchen belohnen zu lassen. Als nach dem Abendessen auch die letzte Seite geschafft ist, wackle ich wie benommen durchs stromausfalldunkle Haus, erleichtert, gerührt, irgendwie traurig. »Sie ist nicht mehr da«, zitiere ich immer wieder. »Sie ist nicht mehr da.«

Epilog — Eine Woche später trage ich den Rechner auf die Dachterrasse und setze mich erneut an meine »Werkstattnotizen«. Denn das Rundschreiben, das natürlich schon Verspätung hat, soll heute Abend in die Welt hinausgehen. Ich überfliege die vorhandenen Stichwörter und lehne mich aufseufzend zurück: Es ist mühsam, die eigenen Gedanken zu ordnen; das bleibt einem beim Übersetzen erspart. Beim Zurücklehnen dringt mir die Aussicht in die Augen. In den letzten beiden Tagen hat das Westwetter des Vormonsuns endlich auch Regen gelassen und die Luft gereinigt. Die Grün- und Brauntöne der Hügel leuchten wieder klar in der Sonne, und ein frischer Wind riffelt den Phewa-See. Schöne Werkstatt, denke ich grinsend.
 Das Manuskript ist noch lange nicht fertig, ganz zu schweigen vom Buch. Die vertragliche Veröffentlichungsfrist werden wir verpassen. Zum Glück hat Samrat mir geschrieben: »No problem if it’s a bit late.« Ein bißchen zu spät, genau das ist unser Problem.  (phi)

Vorschau auf Der Liebesguru
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3 Buddha-Altar innen hinter der Frontscheibe eines Busses. (coe)
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